ÜBER DIE METAPHYSISCHE EXISTENZ DES ERKENNENDEN SELBST - Enmanuel von Zehnstern



[...] Laut der exoterischen Wissenschaft, die sich nur mit Phänomenen und Prozessen der groben Materie beschäftigen kann, ist dein Selbst-Bewusstsein eine Art Halluzination, weil dieses nichts anderes als eine Nebenerscheinung von biochemischen Reaktionen sein soll. Die logische Folge daraus ist, dass du als Bewusstsein nicht real sein kannst. Demzufolge, wäre die Existenz deines eigenen Selbst, ausschließlich die Selbsttäuschung einer biologischen Maschine. Eine Maschine die glaubt, als sich selbst bewusst zu sein. Der blinde und religiöse Glaube an das Nichtvorhandensein des Selbst-Bewusstseins, als ein metaphysisches Wesen und die Vorstellung einer existierenden objektiven Welt, die unabhängig von erkennenden Wesen existiert, ist aus logischer Hinsicht widersprüchlich und äußerst problematisch. Wie Arthur Schopenhauer dargestellt hat, ist die Vorstellung einer objektiven Welt ohne erkennendes Subjekt widersprüchlich, „denn diese anschauliche und reale Welt ist offenbar ein Gehirnphänomen: daher liegt ein Widerspruch in der Annahme, dass sie auch unabhängig von allen Gehirnen, als eine solche, da sein sollte.“ Wenn man aber aufgrund seines niedrigeren Bewusstseins-, Wissens- und Erkenntnisniveaus sich selbst trotzdem als Maschine oder Roboter betrachten will und seine Wesenheit als ein metaphysisches Phänomen verleugnet, dann muss jegliche logische Feststellung, Beurteilung oder Argumentation, die die Maschine verfasst, letztendlich ein Teil einer Fiktion sein. Auch wenn diese Fiktion messbaren, nachprüfbaren und nutzbaren Ergebnisse aufzeigt. [...]

~ Enmanuel von Zehnstern.

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